Ein Bestatter erzählt vom Leben

Wenn die Kater wieder Mäuse und Vögel anschleppen sieht man: Leben und Tod liegen nahe beieinander. In diesem Zusammenhang mal eine Buchempfehlung: Der Tod ist dein letzter großer Termin – Ein Bestatter erzählt vom Leben von Christoph Kuckelkorn.

Bekannt ist: Sterben müssen wir alle. Die einen später, die anderen früher. Das Thema Tod und die Beschäftigung damit ist nicht unbedingt ein Tabu, steht aber, das ist zumindest bei mir so, meistens nicht im eigenen Fokus. Falls man gerade direkt oder indirekt betroffen ist, durch Todesfälle im Freundes- oder Familienkreis, mag das anders sein. Oder aber, das ist zumindest meine Vermutung,  wenn, z.B. durch eine schwere Krankheit, dieses Thema unerfreulicherweise für einen selbst „aktuell“ wird. Der Autor spricht ein – ziemlich unerfreuliches – Thema auf eine leichte bis humorvolle Weise an, die aber keineswegs albern, aufgesetzt oder übertrieben lustig wirkt.

Quelle: Ruhrbarone

Ich habe das Buch jetzt, es fiel mir gestern irgendwie Zuhause in die Hände, zum zweiten Mal gelesen. Aus aktuellem Anlass also: Eine kleine Buchempfehlung für das kommende Wochenende.

Der Tod ist dein letzter großer Termin

Stefan Laurin: „Beten Sie für uns!“

Vor wenigen Wochen erschien im Verlag Henselowsky Boschmann das neueste Werk von Stefan Laurin, der – als Journalist und Ruhrbaron – das Ruhrgebiet und seine Geschichte seit Jahren kritisch begleitet.

Klar: Wenn der Ruhrbaron ein Buch schreibt, liest man das gerne. Und wenn das Thema die SPD ist, wird die Lektüre für einen ehemaligen – zweifachen – Sozialdemokraten fast zur Pflicht. Gestern habe ich „Beten Sie für uns!“ – Der Untergang der SPD (im Ruhrgebiet und anderswo gelesen.

Vorab: Ich habe – zu meiner großen Überraschung – überhaupt nicht das bekommen, mit dem ich eigentlich gerechnet habe.

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